Geschichte 2007/2008
Liebe interessierte Leser unserer Geschichte. Die Aufbaujahre waren sehr arbeitsintensiv und haben unheimlich viel Spaß gemacht. Ab sofort werden wir die Jahre der Geschichte zusammenfassen.
Das Jahr 2007 begann wie immer mit der Jahreshauptversammlung. Leider hat es im Vorfeld bereits Unruhen bei den Mitgliedern gegeben, die zum Teil begründet aber auch unbegründet und hausgemacht gewesen sind.
Im Vorstand wurde ein Wechsel vollzogen, so dass Stefan P. Ina K. ganz herzlich für die geleistete Arbeit dankte und Jens M. ausdrücklich betonte, dass Ina die Mutter der Alstergarde ist und bleiben wird.
Wie bereits in den vergangenen Jahren, begann unsere Saison wieder mit der Teilnahme an den Karnevalsumzügen in Leverkusen. Das dieser Auftritt ein Highlight für die Mitglieder ist, sollte dem aufmerksamen Leser nicht entgangen sein. Es sind immer zwei schöne Tage, die zwar furchtbar anstrengend sind, jedoch durch den Spaßfaktor und den 5 cm Kamelle unter den Schuhen, nicht als anstrengend empfunden werden.
Mai 2007
Der Mai hatte schon immer besondere Überraschungen für uns parat. So konnten wir dank einer großzügigen Spende einen vereinseigenen Anhänger kaufen. Transportprobleme? Bei uns nicht mehr!
Unser Baby:

August 2007
Leider hatten wir bei den Mitgliedern, insbesondere im Flötenbereich, erhebliche Verluste zu beklagen, so dass eine Entscheidung zum Erhalt der Musikalität getroffen werden musste. Der Vorstand hatte einstimmig beschlossen, ein weiteres Marching Bell, ein Xylophon und ein Marimbaphon anzuschaffen. Diese Instrumente sollten als Unterstützung des Flötenbereiches eingesetzt werden. Leider erlebt man auch hier, dass es Menschen gibt, die einfach kein Verantwortungsbewusstsein haben, so dass ein Instrument zwar besetzt war, jedoch nur zweimal aktiv zum Einsatz gekommen ist. Dies war nicht gewollt und auch im Vorfeld nicht abgesprochen gewesen. Ganz im Gegenteil, es sollte auch der Motivation dienen.
Im weiteren Verlauf des Jahres gingen die Vorstellungen zur musikalischen Qualität und die Art der Ausbildung zwischen der musikalischen Leitung, einem Ausbilder sowie einigen Mitgliedern auseinander. Es war leider nicht mehr möglich, hier einen gemeinsamen Weg zu finden, so dass eine Trennung erforderlich war.
Wir danken allen Gründungsmitgliedern für die Aufbauarbeit und wünschen allen ehemaligen MZAG’lern alles Gute und hoffen, dass sie weiterhin der Musik treu bleiben.
Es ist uns gelungen, für das Übungswochenende einen externen Ausbilder zu gewinnen. Stefan P. hatte Daniél B. vom Spielmannszug Sventana e.V. Bornhöved aufgrund seiner Tätigkeit als Fachleiter für Spielleuteorchester als Ausbilder für uns gewinnen können.
Wir haben eine andere Art der Ausbildung (nicht besser oder schlechter, jedoch anders) erfahren. Mit der Art und Weise, wie Daniél speziell auf die einzelnen Mitglieder mit deren Stärken und Schwächen eingegangen ist und sich auch nicht aus der Ruhe bringen lies, war für uns neu. Er vermittelte Tipps, entwarf einzelne kleine Übungen, wie man persönliche Defizite ausgleichen konnte. Nach dem Übungswochenende im November 2007 war uns klar, wir wollten unbedingt Daniél als zukünftigen Ausbilder für den Schlagwerkbereich gewinnen. Dies ist uns auch gelungen. Schnell bekam er einen Spitznamen und ab sofort nannten ihn die Meisten „Keks“. Ein jüngeres Mitglied sagte einmal auf einem Übungsabend „Herr Keks, ich hab mal eine Frage…“.
Das Jahr wurde schon traditionell mit einer Jahresabschlussfeier beendet, an der alle Mitglieder und deren Angehörige Gäste des Musikzuges waren.
2008
Leider mussten wir im Jahr 2007 bereits mit erheblichen Verlusten im Mitgliederbereich leben, jedoch zeichneten sich auch im Jahr 2008 weitere Einbrüche ab.
Der Vorstand definierte folgende Ziele:
- Wir reden miteinander und nicht übereinander!
- Probleme mit bestimmten Situationen oder Unstimmigkeiten werden sofort geklärt.
- Vergangenheitsbewältigung muss abgeschlossen sein!
Wir wollen nach vorne, in eine musikalische Zukunft gucken! Hier ist der Bereich Hobby, als Ausgleich zur Schule oder zum Beruf und zum Privatleben. Diese Bereiche sind nicht zu vermischen!
Mit diesen Vorgaben sind wir dann nach einer weiteren Mitgliederversammlung im Sommer 2008 in die 2. Hälfte der Saison gestartet.
Die Entwicklung in der Gesellschaft ist leider so, dass bereits Kinder und Jugendliche unter einem massiven Leistungsdruck in der Schule stehen, so dass sie die Verantwortung für ein Hobby und die Erwartungen teilweise nur schwer erfüllen können. So mussten wir insbesondere im Anfängerbereich feststellen, nachdem wir doch erheblich in die Ausbildung investiert hatten, dass uns diese Mitglieder, nachdem wir sie bei den Auftritten dabei haben wollten, wieder verlassen haben. Dies hatte uns auch beim Nachwuchs wieder erheblich zurückgeworfen.
Natürlich begann das Jahr mit den Karnevalsumzügen in Leverkusen, bei denen wir erstmals 2 externe Musiker, die wir als Unterstützung gewinnen konnten, dabei hatten.
Britta W. war ja vielen bekannt, weil sie auch Gründungsmitglied der Alstergarde war und einige Flötistinnen von ihr ausgebildet wurden. Für Roland M., Snare-Drummer, war es eine neue Erfahrung, wie wir uns präsentierten. Allerdings konnte sich Britta wieder ganz problemlos auf uns einstellen und „prügelte“ sich das Repertoire innerhalb von zwei Wochen rein, so dass sie absolut fit am Marching Bell war. Roland hat sich innerhalb kürzester Zeit auf uns musikalisch und auch marschtechnisch eingestellt, so dass die Abläufe absolut problemlos verliefen.
Nach den Sommerferien ist es uns gelungen, eine Ausbilderin für den Flötenbereich zu „erobern“, denn sie hatte bereits weitere Anfragen von anderen Vereinen erhalten. Britta W. hatte sich als Ausbilderin für uns entschieden und dafür bedanken wir uns sehr!
Jens M. konnte aus persönlichen Gründen die Aufgabe der musikalischen Leitung nicht mehr wahrnehmen, so dass der Vorstand Jens M. gebeten hatte, die Geschäfte als Vorsitzender weiter zu führen und das organisatorische und die musikalische Leitung ging zunächst auf Stefan P. über.
Die Aufgabe von Stefan war zunächst klar, so dass ein Übungswochenende vor der Tür stand und dies organisatorisch vorzubereiten war. Die musikalische Leitung hatten sich Britta Wöhlke und Daniél Becker für dieses Wochenende geteilt.
Unbedingt anzumerken ist noch, dass ein Gründungsmitglied und eine sehr gute Musikerin zu uns zurück gekehrt ist: Herzlich Willkommen „zuhause“, Sanni!
Nach intensiven Gesprächen war Britta auch bereit, die kommissarische musikalische Leitung zu übernehmen, zunächst bis zum Sommer 2009.
Die traditionelle Jahresabschlussfeier sowie ein Treffen mit allen Erwachsenen Mitgliedern krönte das Saisonende.
Wir werden gespannt sein, wie es weiter geht.
Alle Musikerinnen und Musiker freuen sich auf eine tolle Saison 2009!